| Chugach Berge zu sehen. Weiter südlich erstreckt sich die Kenai Halbinsel mit dem weltbekannten und fischreichen Kenai River, sowie dem Kenai Fjords National Park, reich an Flora und Fauna, was sich nicht nur an den über 6.500 hier beheimateten Elchen zeigt. Der etwas östlicher gelegene Prince William Sound ist eine malerische Landschaft mit dichten Wäldern, 26.000 km2 geschützten Wasserwegen, zahllosen Inseln und steil aufragenden Bergen und Gletschern. Ganz im Osten, bis hin zur kanadischen Grenze, erheben sich schließlich die gigantischen Berge des Wrangell-St. Elias National Parks, des größten Nationalparks der Vereinigten Staaten.
Aktivitäten - Outdoor plus Museen
Südalaska ist nicht nur ideal zum Jagen, Fischen und zur Tierbeobachtung, sondern auch zum Hiken und Raften: Besonders in den Nationalparks werden geführte Touren und Safaris angeboten. Zahlreiche Museen eröffnen zudem interessante Einblicke in Kultur und Geschichte. Im Anchorage Museum of History and Art wird die Geschichte Alaskas und seiner Volksgruppen durch Ausstellungen und auch Veranstaltungen lebhaft vermittelt. Das Alaska Native Heritage Center bringt die Geschichte der Ureinwohner greifbar nahe. Neben Ausstellungsstücken lassen Tänzer und Kunsthandwerker diese Kultur wieder lebendig werden. Auf diese Weise wird sie für nachfolgende Generationen bewahrt.
Direkt am Meer liegt das Alaska Sea-Life-Center in Seward, dem Eingangstor zum Kenai National Park. Vor einer Erkundungstour in den Park kann man hier bereits zahlreiche Meeressäuger und Seevögel aus nächster Nähe betrachten und interaktiv erleben. Im Kenai National Wildlife Refuge lädt der Kenai River zum Angeln und Raften ein. Auf der Höhe von Soldotna kann der Angler besondere Prachtexemplare ködern: die Kenai River King Lachse. Auf der gesamten Kenai Halbinsel stehen Guides für sämtliche Ausflugswünsche zur Verfügung.
Day-Trips - Vielfältigkeit par excellence
Eine Idylle ist die Landschaft des Prince William Sound, zwischen Inseln, Fjorden, hunderten von Bergen und Gletschern. Diese Ecke Alaskas bietet sich ideal für einen Tagesausflug an und lässt sich via Charterboot oder Fähre von Cordova, Whittier, Seward oder Valdez aus erkunden. Valdez ist übrigens auf Grund seines sportlichen Angebots an Sommer- und Winteraktivitäten auch als „Little Switzerland“ bekannt. Ein Erlebnis aus der Luft bieten die Besichtigungsflüge und Helikopter-Touren über den Prince William Sound, die von An-chorage aus starten.
Zentraler Startpunkt für Schiffsfahrten zum Kenai Fjords National Park und für Salzwasser-Angeltouren ist das von Bergen und Meer umringte Hafenstädtchen Seward. Die Ausflüge führen zu den überwältigenden Gletschern, die sich unmittelbar neben dem malerischen Küstenstreifen im Kenai Nationalpark erheben. Wanderfreunden ist der nahe bei Seward gelegene Exit Gletscher zu empfehlen: eine Tour für Geübte führt in 3 - 4 Stunden zum Harding Eisfeld.
In der wichtigsten Farmregion Alaskas, dem Matanuska-Susitna Valley fällt der Blick auf den beeindruckenden Matanuska Gletscher. Das von zahlreichen Bergen und Gletschern umringte Tal besteht aus fruchtbarem Boden dank der vielen Sonnenstunden, die dieser Gegend beschert sind. So sind hier Kohlköpfe von 20 kg keine Seltenheit. Wasilla ist der größte Ort in dieser Gegend und optimaler Ausgangspunkt zu Sport- und Abenteueraktivitäten in unmittelbarer Umgebung.
Besuch bei den Walen
Zwischen Juni und September sind Buckelwale und manchmal auch Grauwale in den Gewässern vor Alaska zu beobachten - oft direkt von den Kreuzfahrtschiffen aus und von den Fähren des Alaska Marine Highway. Die schwarzweiß gezeichneten Orcas dagegen leben in kleinen Gruppen das ganze Jahr über hier. Auf Kajaktouren kommt man manchmal fast hautnah an die Wale heran - aber keine Angst, es gab noch nie Zwischenfälle. Vermietung und geführte Paddelausflüge bieten kleine Veranstalter in Seward und Homer an. Ebenfalls gut und lehrreich: halbtägige Walbeobachtungstouren, wie sie für ca. 100 bis 150 Dollar etwa auf der Kenai-Halbinsel südlich von Anchorage angeboten werden.
Wetter in Südalaska
Entlang der Pazifikküste im Süden herrscht ein angenehm mildes, maritimes Klima. In Seward beispielsweise liegen die Tagestemperaturen im Juli bei bis zu 17°C, im Januar erreichen sie bis zu 0°C. Die Nachttemperaturen liegen hier bei 10 ° C bzw. -6 ° C. Vor allem im Herbst und Winter gibt es viel Niederschlag. Weiter nördlich geht die maritime in die kontinentale Klimazone über, so dass die Temperaturunterschiede extremer sind und gleichzeitig weniger Niederschlag fällt. In Talkeetna, am Fuße der Alaska Range liegen die Nachttemperaturen im Winter bei bis zu -16° C, im Sommer bei max. 10 °C, die Tagestemperaturen bei jeweils -7°C bzw. 20 °C. In der Metropole Anchorage liegt die Durchschnittstemperatur im kältesten Monat Januar bei -9 ° C, im wärmsten Monat Juli bei 15 °C.
|