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Besuchen Sie die "Highlights" von Colorado wie Durango, Grand Junction, Mesa Verde, ... |
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Durango
Die ehemalige Bergbaustadt im Südwesten Colorados hat sich zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum dieser recht verlassenen Region entwickelt und wartet mit einem hübschen viktorianischen Stadtbild vor der grandiosen Kulisse der zerklüfteten San Juan Berge auf. Das hiesige Freizeitangebot ist enorm, denn Durango ist u. a. Ausgangspunkt für Ausflüge in den Mesa Verde National Park und in die Ute Reservation sowie Austragungsort mehrerer Rodeos. Von hier aus kann man Wildwassertouren über den unteren Animas River, organisierte Jeeptouren in die San Juan Mountains oder geführte Ausritte in den San Juan National Forest unternehmen. Vor allem aber ist Durango Ausgangspunk der Dampf betriebenen Durango and Silverton Schmalspurbahn (Abfahrt 479 Main
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| Ave.), die seit 1882 regelmäßig verkehrt und ihre Passagiere in einer dreieinhalbstündigen Fahrt durch den malerischen Animas River Canyon in die immer noch aktive Bergbaustadt Silverton bringt. Hier endet auch der Million Dollar Highway, der - von der ehemaligen Minenstadt Ouray her kommend - durch eine grandiose Bergwelt hindurch den 3.357 m hohen Red Mountain Pass überquert.
Grand Junction
Ihren Namen verdankt diese Stadt im Westen von Colorado sowohl den Flüssen Colorado und Gunnison, die hier aufeinander treffen, als auch dem Bahnhof, der Salt Lake City und Denver miteinander verbindet. Das fruchtbare Grand Valley, das die Stadt umgibt, wird im Osten von der Grand Mesa, die als größter Tafelberg der Welt gilt, und im Westen von dem Sandsteinwunder Colorado National Monument begrenzt. Über die US 50 gelangt man im Süden von Grand Junction an eine kleine Straße, die im Zickzack nach Land's End, dem westlichsten Vorsprung der Grand Mesa, führt. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den gesamten Westen Colorados. Aber auch innerhalb der Stadt gibt es lohnenswerte Ziele, wie etwa das Dinosaur Valley (4th und Main St.), wo man Dinosaurierknochen und andere Fossilien, die in dieser Gegend gefunden wurden, besichtigen kann.
Interessantes über die Natur-, Kultur- und Sozialgeschichte der Region westlich der kontinentalen Wasserscheide erfährt man im Museum of Western Colorado (248 S. 4th Ute Ave.). Die Kunst der Navajos in Form von Gemälden, Drucken Keramik oder Webteppichen kann man im Western Colorado Center for the Arts (1803 N. 7th St.) besichtigen. Das größte Meisterwerk aber hat in dieser Gegend die Erosion geschaffen. Das über die SR 340 zu erreichende Colorado National Monument besteht aus verschiedenen Canyons, deren Wände mehrere hundert Meter hoch aufragen, und den bizarrsten Sandsteinformationen, die als isoliert stehende Monolithen Namen wie „Balanced Rock", „Pipe Organ" oder „Coke Oven" tragen. Man kann das National Monument entweder über den schmalen Rim Rock Drive per Auto erkunden oder verschiedene Fußwege benutzen. Im Frühjahr bedecken Tausende von Yucca- und anderen Wildblüten den Boden, während Wachholder und Kiefer im heißen Sommer Schatten spenden. Picknick- und Campingplätze laden zu einem längeren Aufenthalt in dieser großartigen Gegend ein, und wer längere Wandertouren in die Gegend samt Übernachtung im Freien plant, sollte sich beim Visitor Center des National Monument eintragen.
Mesa Verde National Park
In der Blütezeit der Anasazi Indianer (Anasazi: „die Alten") waren die heute in Ruinen liegenden Felsenwohnungen von Mesa Verde Bestandteil einer auch Hovenweep, Chaco Canyon und Canyon de Chelly umfassenden Kultur. Jahrhunderte lang beackerten die Anasazi die Mesa, das hochgelegene Tafelland, bauten sie Grubenhäuser und entwickelten sich dabei von Korbflechtern (um 600) zu Töpfern. Um 1100 begannen sie, ihre schützenden Höhlen und Felsabsätze zu Felsenwohnungen auszubauen. Schon um 1300 aber wurden die mühevoll ausgebauten Anlagen wieder verlassen. Die Gründe hierfür sind nicht ganz geklärt, aber eine jahrzehntelange Dürre dürfte dazu beigetragen haben. Andere, mögliche Ursachen sind Überbevölkerung und eine Ausbeutung der Naturschätze.
Zugang zum Park erhält man über den US 160, etwa 60 km westlich von Durango. Die etwa 34 km lange Parkstraße bringt den Besucher nach ca. 24 km zum Far View Visitor Center, wo man in die Bedingungen des Parks eingewiesen wird. Die meisten Ruinen dürfen nur mit Führer besichtigt werden und sind im Sommer leider von Touristen überflutet. Auch gibt es nur begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten. Ein Besuch außerhalb der Hochsaison ist daher empfehlenswert. Drei der zu besichtigenden Stätten sind besonders interessant: Im Spruce Tree House sind 114 Räume zu sehen, von denen acht Kivas, zeremonielle Räume, sind. Cliff Palace mit über 200 Räumen und 23 Kivas ist ein z. T. vierstöckiger Komplex, der bis zu 200 Personen Platz bot. Beim Bau von Balcony House haben womöglich strategische Überlegungen eine Rolle gespielt.
Der Anstieg zu diesen Ruinen erfolgt teils über Leitern, daher ist festes Schuhwerk erforderlich. Wer es lieber bequemer hat, kann auf einer Autotour über die Mesa einen Rundkurs fahren, der auch ohne Führer möglich ist. Tafeln bei den Ruinen aus der Basketmakerzeit, aber auch aus der Epoche der Pueblohochkultur helfen beim Verständnis.
Hier sind unter anderem Square Tower House, Sun Point Pueblo und Sun Temple zu sehen. Ein Museum am Ende der Parkstraße bietet neben archäologischen Fundstücken eine Einweisung und weitere Informationen. Das Visitor Center und das Museum sind ganzjährig geöffnet, Unterkünfte und Verpflegung gibt es von Anfang Mai bis Ende Oktober.
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Rocky Mountains National Park mit reichhaltiger Tier- und Pflanzenwelt & hochalpiner Tundra |
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Der bereits 1915 entstandene National Park liegt in der ersten Hochgebirgskette der Rockies, der Front Range, die bis 4.343 m aus dem Vorland aufragt und einen Teil der kontinentalen Wasserscheide bildet. Er ist Heimat für eine große Bandbreite von Bäumen und Pflanzen wie Espen, Fichten und Kiefern sowie den zwergwüchsigen Pflanzen der hochalpinen Tundra. Die Tierwelt ist mit Elchen, Dickhornschafen, Bibern, Goldadlern, Schneehühnern und vielerlei anderen Vögeln mindestens ebenso artenreich vertreten.
Die Trail Ridge Road, die auf einer Höhe von 2.400 m beginnt und sich bis zum Fall River Pass (3.712 m) hinaufschraubt, durchquert den Park und gewährt dem Besucher an Punkten wie Many Parks Curve, Rainbow Curve und Forest Canyon Overlook herrliche Ausblicke über die Hochgebirgslandschaft. Im Alpine Visitor Center am Fall River Pass erfährt man einiges zur Ökologie der alpinen Tundra, die in dieser Höhe vorherrschend ist. Im Winter ist die Straße geschlossen, aber auch im Frühsommer kann sie bei entsprechender Wetterlage noch einschneien. Wer nicht selbst fahren will, kann von Denver aus an einer zweitägigen Bustour teilnehmen.
Dem Fußwanderer bieten sich mehr als 480 km Wege an, die von gemäßigten Steigungen bis zu alpinen Kletterpartien allen Ansprüchen genügen. Dass die Luftverdünnung in diesen Höhen genauso berücksichtigt werden muss wie mögliche, plötzliche Wetterumschwünge, versteht sich. Wer zum Longs Peak aufsteigen will, muss dies anmelden und darf nicht allein gehen. Fahrräder sind auf einigen Wegen erlaubt, aber nur für geübte Fahrer zu empfehlen, da es überall steile Strecken gibt. Pferde und Führer für einen Ritt sind außerhalb des Parks zu mieten.
Im Südwesten schließt sich die Arapaho National Recreation Area mit zwei schönen Seen an. Visitor Centers: Die Hauptverwaltung des Parks liegt am Highway 36, westlich von Estes Park. Am Westeingang (US 34) bei Grand Lake befinden sich das Public Information Building und Kawuneeche Visitor Center; beide sind ganzjährig geöffnet. Nur im Sommer geöffnet sind das Moraine Park Museum an der Bear Lake Road und das Alpine Visitor Center. Estes Park, das am östlichen Rand des National Park liegt, ist ein alpines Feriendorf am Ende des wildromantischen Estes Valley, das jährlich Millionen von Besuchern anzieht. Eine Seilbahn führt auf den Prospect Mountain, wo eine Aussichtsplattform den Blick auf die Berge des National Parks freigibt. |
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