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Idaho


Idaho hat rund 1,4 Millionen Einwohner und eine Landfläche von 214.325 km² (etwa zweieinhalb mal so groß wie Österreich). Der “Gem State” trat 1890 als 43. den USA bei. Hauptstadt und größte Stadt ist Boise („BOY-sie“). Idaho hat den Hells Canyon zu bieten, der tiefer ist als der Grand Canyon, die Shoshone Falls, die höher sind als die Niagarafälle und die Bruneau Sand Dunes, die größer sind als die Dünen des Death Valley.
Idaho, Red Fish Lake
Idaho, Red Fish Lake
Idaho, Red Fish Lake
   Die ersten "weißen" Entdecker hielten das Land für das Paradies
 
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Idaho verfügt über die meisten ausgewiesenen Wildflächen außerhalb Alaskas, und kein anderer Staat hat wie Idaho 5.000 km Wildwasser vorzuweisen, die für Freizeitaktivitäten freigegeben sind. Die einsamen, faszinierend schönen Krater des Craters of the Moon National Monument und die landschaftlich reizvolle Thousand Springs Scenic Route liegen nur unweit der atemberaubenden Berge im Erholungsgebiet Sawtooth NRA und der üppig bewaldeten Gletscherseen im Norden Idahos. Und in all dieser Wildnis findet man Luxus in den Urlaubsresorts Cœur d’Alene, Sun Valley und McCall, auf einer Touristenranch oder bei

einem Rafting-Trip mit feinen Weinen und kulinarischen Erlebnissen.

Historische Städte wie Wallace und Kellogg bieten Gelegenheit, diese schillernden Boomtowns aus der Zeit der Goldschürfer mit ihrer reizvollen Architektur und ihren faszinierenden Museen kennenzulernen. Beide Städte sind Ausgangspunkte des Fahrradweges “Route of the Hiawatha” und Teil des 117 km langen “Trail of the Cœur d’Alenes”.

Die nördliche Mitte Idahos ist die Heimat der Nez-Perce-Indianer und des Appaloosa-Pferdes. In Richtung Süden findet man jenes Land, das die ersten „weißen“ Entdecker, die diese Region betraten, für das Paradies hielten. Dieses Land ist bekannt für seine Wildwasserflüsse Lochsa, Snake, Clearwater und den Salmon, den „Fluss ohne Wiederkehr“. Der Snake River geht an der Grenze zu Oregon über in den Hells Canyon, den tiefsten Krater Nordamerikas. Eine Bootsfahrt durch die beeindruckende Schlucht lohnt sich auf jeden Fall.

Idaho verändert sich mit den Jahreszeiten. Im Winter schneit es, im Frühling sprießen die Wildblumen, im Sommer locken Wassersport, Camping und ideales Reisewetter, im September und Oktober die prächtigen Farben des Herbstes. Vor dieser faszinierenden Kulisse entstanden Filme wie Bus Stop mit Marilyn Monroe, Clint Eastwoods Pale Rider oder der Katastrophenfilm Dante’s Peak mit Pierce Brosnan.

Besonders faszinierend ist das Craters of the Moon National Monument im Osten von Idaho gelegen. Circa 40 verschiedene Lavaströme, einige davon erst 250 Jahre alt, haben hier eine Mondlandschaft im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen. Das riesige Areal mit seinen rauen Felsformationen und wenig Vegetation wirkt wie aus einer anderen Welt. Grund genug, dass die NASA hier in den 60er Jahren die Astronauten der Mondmission zum Üben hinschickte, bevor sie den echten Mond erforschten.

Im Frühjahr – vor allem im Juni blüht diese Mondlandschaft allerdings so richtig auf und verwandelt sich in ein Wildblumenmeer. Das trägt umso mehr zum surrealen Eindruck bei, den diese Landschaft bei Besuchern hervorruft.
Erkunden kann man die Craters of the Moon mit dem Auto – eine Rundfahrt ist beschildert, aber auch kleine oder ausgedehntere Wanderungen sind empfohlen. Wichtig dabei: auf gutes Schuhwerk achten, denn das Vulkangestein ist sehr scharfkantig.

Geschichtsfans kommen vor allem im Süden von Idaho auf ihre Kosten: fünf der historischen Pioneer-Trails, einschließlich des Oregon Trail und dem California-Trail verliefen quer durch den Staat. In dem schroffen Gelände sind die Wagenspuren teilweise noch sichtbar und zahlreiche Museen widmen sich dem Thema. Das Oregon Trail Center zum Beispiel liegt in Glenns Ferry, direkt an der Interstate 84.

 
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