Home New York Der Osten der USA Florida Der Süden & die Südstaaten der USA Der Westen der USA Der Nordwesten der USA Hawaii
Glacier National Park


Dieser Nationalpark im Nordwesten Montanas, der im Westen vom Flathead River und im Osten von den großen Prärien des Mittelwestens begrenzt wird, umfasst eine der schönsten Gebirgslandschaften der Vereinigten Staaten mit dichten Wäldern und herrlichen Bergwiesen, wo neben Elch, Biber und Adler auch noch der Grisli beheimatet ist. Im Sommer lassen die über 100 Pflanzenarten den Park in allen Farben aufleuchten.
Glacier National Park
Glacier National Park, St. Mary's Lake
   Der Glacier National Park umfasst eine der schönsten Gebirgslandschaften der USA
 
Klicken Sie, um die Karte zu vergrößern >>  

Mehr als 1.000 km Wanderweg erschließen den Glacier National Park, weitere 180 km hat der Waterton Lakes National Park, wie der kanadische Teil heißt, zu bieten. Zusammen bilden die beiden Parks den Waterton-Glacier International Peace Park, obwohl ein jeder selbständig verwaltet wird.

Bei Wanderern besonders beliebt ist der Alpine Meadow Walk am Logan Pass, der auf der kontinentalen Wasserscheide liegt. Die meisten der 50

Gletscher und 200 Gletscherseen im Parkgebiet können nur zu Fuß erreicht werden, aber zwei große Seen liegen bequemer weise an der kurvenreichen Going-to-the-Sun Road, die den Park von Westen nach Osten durchquert. Im Winter ist diese Route gesperrt. Anfang September darf sie nicht mit Fahrrädern befahren werden, und wegen der engen Kurven dürfen nur Fahrzeuge bis zu einer Länge von 9 m und einer Breite von 2,40 m (inkl. Spiegel) passieren. Die Going-to-the-Sun Road gilt als eine der landschaftlich schönsten Straßen der Welt.

Besonders reizvoll ist die Fahrt von Osten nach Westen, denn dann hat man einen unvergesslichen Blick auf die sich ausbreitende Bergwelt und den St. Mary's Lake am Fuße der Rocky Mountains. Hat man die kontinentale Wasserscheide auf dem 2.036 m hohen Logan Pass erst einmal überquert, steigt die Straße allmählich ins Tal hinab und gewährt fortwährend einen phantastischen Ausblick. Ein besonders reizvoller Teil des Nationalparks liegt im Two Medicine Valley, wo ein bildschöner See von majestätischen Bergen, die durch tiefe Gletschertäler voneinander getrennt sind, umgeben wird. Hier durchziehen verschiedene Reit- und Wanderwege das Terrain; ein kürzerer Pfad führt durch ein dichtes Waldstück an den Fuß der Twin Falls.

Das gesamte Freizeitangebot des Nationalparks umfasst neben Wandern und Reiten auch River Rafting, Rudern, Paddeln und Forellenangeln (mit kostenloser Erlaubnis). Daneben werden auch organisierte Bustouren, geführte Wanderungen und abendliche Informations- und Unterhaltungsprogramme angeboten. Genauere Informationen enthält die eigens vom Glacier National Park herausgegebene Zeitung, die an den Parkeingängen und den Informationszentren zu erhalten ist. Letztere findet man in Apgar, St. Mary und am Logan Pass; darüber hinaus veranstaltet das Glacier Institute Naturprogramme und Kurse. Die Verwaltung des kanadischen Teils findet man in Waterton Park.

 

   Flathead National Forest

 

Mehr als 200 km weit erstreckt sich dieser herrliche National Forest über die Rocky Mountains von der kanadischen Grenze bis ins mittlere Montana. Mehrere große Flüsse, darunter auch die drei Arme des Flathead Wild and Scenic River, und über 3.000 km Wanderweg durchziehen die Region.

Fast die Hälfte des National Forest ist in der Bob Marshall Wilderness unter Naturschutz gestellt. Sie grenzt im Osten an den Glacier National Park und besitzt einiges der grandiosen Hochgebirgslandschaft, die ihn auszeichnet. So findet man auch in der liebevoll als „Bob" bezeichneten Region einsame Bergseen, zerklüftete Felswände und Gipfel, zauberhafte Bergtäler, Wiesen mit zahllosen Wildblumen, Wasserfälle und hohe Wälder, die Hunderten von Grislibären, Schwarzbären, Wildschafen und Wapitis eine Heimat bieten.

Ein unvergessliches und dazu noch kostenloses Erlebnis sind die Sonnenuntergänge im Flathead National Forest, die durch merkwürdige, wellenförmige Wolken - Resultat der eigenwilligen Thermik in diesen Bergen - einen ganz besonderen Reiz erhalten. Weitere beliebte Ziele in Flathead sind die Mission Mountain Wilderness und der Hungry Horse Stausee, an dessen Ufern sich allein die Hälfte aller Picknick- und Campingplätze des National Forest befinden. Auch die Strände des Flathead Lake, des größten natürlichen Süßwassersees westlich des Mississippi, ziehen jeden Sommer viele Besucher an. Am Südrand des Sees liegt in einer Mulde, umgeben von bis zu 150 m hohen, steilen Canyonwänden, die Ortschaft Polsom, wo man im Flathead Historical Museum indianische Gegenstände seit Eröffnung des nahe gelegenen Reservats im Jahre 1910 sowie Ausrüstungsgegenstände aus der Pionierzeit besichtigen kann.

Polsom ist auch der Ausgangspunkt für Wildwassertouren auf dem unteren Flathead, der stellenweise durch enge Canyons fließt. Schwimmen, Angeln, Kanufahrten und Wanderungen sind aber nur einige Aktivitäten, zu denen der Flathead National Park einlädt. Informationen über das gesamte Angebot samt Campingmöglichkeiten erteilt das Forest Headquarter in Kalispell im Norden des Flathead Lake. Übrigens verdanken die Flathead-Indianer ihren Namen ihrem Schönheitsideal, das eine möglichst hohe und fliehende Stirn, die notfalls auch mit Hilfsmitteln erreicht wurde, vorsah.

 
>>
  Weitere Infos über die
  Rocky Mountain Staaten
 
Colorado National Monument
 
  >>  Trendsportarten in Colorado
 
           
 
USA Landkarte USA Anbieter USA Broschüren bestellen USA Reise-Infos Impressum VUSA Committee Austria
     
Impressum VISIT USA Committee Austria