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Naturwunder von Yosemite bis Death Valley |
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Yosemite Nationalpark – eine
Perle unter den Nationalparks
Gewaltige Felsen, idyllische Bergseen, blumenreiche Täler,
mächtige Wasserfälle und riesige, uralte Bäume:
Beim Anblick dieser faszinierenden Landschaft verschlägt
es selbst erfahrenen Globetrottern die Sprache.
In der Eiszeit wurden die harten Granitfelsen abgeschliffen und
schufen eine Landschaft mit abgerundeten Bergkuppen und bis zu
1.000 m hohen, senkrechten Felswänden, an deren Steilkanten
unglaublich hohe Wasserfälle in die Tiefe stürzen.
In den Tälern vervollständigen Eichen- Zedern und Kiefernwälder,
bunte Wildblumen, Mammutbäume und üppige Wiesen das
Bild einzigartiger Naturschönheit.
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Einige
Sehenswürdigkeiten des Yosemite Nationalparks
hier in der Kurzbeschreibung:
Bridalveil Fall - ein 200 m hoher Wasserfall an der Wawona Road
El Capitan – der
größte Granitmonolith mit 1.200 m fast
dreimal so hoch wie Gibraltar
Glacier Point – 2.198
m hoher Aussichtspunkt über das Yosemite Tal
Half Dome – das
Wahrzeichen des Parks ist ein 3.000 m hoher Felsen,
dessen Westseite gespalten ist und eine 700 m hohe
Felswand zeigt
Ribbon Fall – der
höchste einzelne Wasserfall mit 537 m
Yosemite Falls – der
höchste Wasserfall in Nordamerika und der fünfthöchste
in der Welt stürzt in drei Kaskaden 807 m in
die Tiefe
Mariposa Grove – 3.000
Jahre alte Giant-Sequoia-Bäume, u.a. alte Grizzly
Giant, der beeindruckendste Baum des Yosemite Parks.
Im Park gibt es eine richtige kleine Ortschaft mit Hotels, Restaurants,
Banken, Campingplätzen und allem was dazugehört. Der Besuch
kann zu einem großartigen Naturerlebnis werden, wenngleich zu
bestimmten Zeiten die Zahl der Touristen in diesem populären Nationalpark
recht hoch ist. Am größten ist der Andrang in den Monaten
Juli und August. Wer dennoch zur Hochsaison reist, sollte versuchen,
seinen Besuch auf die frühen Morgen- oder die späteren Nachmittagsstunden
zu legen.
Sequoia und Kings Canyon Nationalpark – Heimat
der Baumriesen
Die beiden Nationalparks liegen direkt nebeneinander
und werden oft als Einheit angesehen, obwohl die Sehenswürdigkeiten
ganz unterschiedlicher Art sind. Im Sequoia Nationalpark,
der südlicheren Region, findet man die riesigen
Mammutbäume, die dem Park den Namen gegeben haben
und das älteste pflanzliche Leben auf der Welt
verkörpern.
Die Sequoias haben außer
dem Menschen und seinen Motorsägen keine natürlichen Feinde,
selbst Waldbrände können ihm nichts anhaben. Im Gegenteil,
ihre bis zu 50 cm dicke Borke sondert bei Hitze eine Flüssigkeit
ab, die wie ein Feuerlöscher wirkt. Im General Grant Grove und
im Giant Forest stehen die gewaltigen Baum-Titanen, vor denen die Menschen
zu Zwergen zu schrumpfen scheinen. Hier steht mit dem General Sherman
Tree das mächtigste Lebewesen unserer Welt: 84 m ist der Baum
hoch und sein Umfang beträgt 33 m!
Der Kings Canyon ist wilder,
weniger erschlossen und auch weniger besucht als Sequoia. Er besitzt
zwar auch herrlichen Mammutbaumbestand, beeindruckt aber vor allem
durch zwei tiefe Schluchten und steil aufragende Felswände, unzählige
Seen, tosende Wasserfälle und Bergwiesen.
Death Valley Nationalpark – Magisches
Tal voller Extreme
„Tal des Todes“ hört sich naturgemäß nicht
sehr einladend an, trotzdem ist die heiße Wüste
besonders zwischen November und Mai ein reizvolles
Reiseziel. Mit den weltweit höchsten Durchschnittstemperaturen
im Sommer und seiner isolierten Lage bietet dieser
Nationalpark die Quintessenz klassischer Wüstenlandschaft:
Ein trockenes Terrain aus farbenprächtigen, durch
Erosion bizarr geformte Felsen, Berge und Sanddünen.
Faszinierend sind die scharfen Silhouetten der kahlen Berge und ihre
dunklen Schluchten, die in Millionen von Jahren aus abgelagerten Schlammschichten
ausgewaschen wurden und deren Mineralien die Felsen in leuchtenden
Regenbogenfarben erstrahlen lassen. Badwater heißt die Stelle,
die 86 m unter dem Meeresspiegel liegt und damit der niedrigste Punkt
des amerikanischen Kontinents ist. Im Frühling erwacht die Wüste
zum Leben und Wildblumen überziehen das Tal.
Zwei Aussichtspunkte sollte man auf keinen Fall auslassen: Vom Zabriskie
Point südöstlich vom Visitor Center Furnace Creek sieht man über
die braunen, grauen und gelben ausgewaschenen Furchen und Hügelketten,
die das Death Valley so bekannt gemacht haben. Vom weiter südlich
gelegenen 1.664 m hohen Aussichtspunkt Dante’s View hat man einen
Blick, der seinesgleichen sucht: In der gesamten Länge kann man
das Tal des Todes von hier aus überblicken. Besonders atemberaubend
ist die Aussicht am frühen Morgen.
Bei einer Durchfahrt sollten Sie an genügend Wasservorräte
und vielleicht ein paar salzige Chips etc. denken. Einige Vermieter
von PKW’s und Wohnmobilen gestatten es nicht, zu bestimmten Zeiten
das Tal zu durchqueren. Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen
Anbietern.
Weitere sehenswerte Nationalparks:
Joshua Tree
Nationalpark – Mekka für Freeclimber
Biblisches Format haben die Joshua Trees, die
mit ihren verzweigten Ästen an die gen Himmel
ausgestreckten Arme von Josua erinnern und dem Park
seinen Namen gaben. Gipfelstürmer aus aller Welt
haben die gewaltigen rosaroten Granitfelsen als Kletterparadies
entdeckt.
Lassen Volcanic Nationalpark – Grüße
aus der Tiefe der Erde
Der Berg (3.187 m hoch) ist als einer der wenigen
Vulkane Nordamerikas noch immer aktiv. Zuletzt brach
er 1915 aus und spie eine 10 km hohe Wolke aus Feuer
und Geröll aus. Seitdem blubbert, zischt und faucht
es nur noch aus heißen Wasser- und Schlammschluchten.
Die Lassen Park Road gibt immer wieder den Blick frei
auf die umliegenden Gipfel, die von Gletschern geformten
Bergseen und die Rauch- und Dampfsäulen von Hot
Springs und Bumpass Hell.
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Weitere
Kalifornien Infos |
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