Restaurants und Takeaways, sondern auch die Tatsache, dass etwa 15 % der Bevölkerung praktizierende Voodoo-Anhänger sein sollen.
Die Franzosen haben sich im Jahre 1717 in New Orleans niedergelassen, auf Basis einer Konzession, welche an Jean Baptiste Le Moyne, Sieur de Bienville, erteilt wurde, und welcher die Stadt nach Phillipe, dem Grafen von Orleans benannte. Das Gebiet war in der Tat eine kleine Insel, umgeben vom Mississippi Fluss, dem großen See Pontchartrain, und einem Sumpfgebiet. Die blühende Hafenstadt, welche sich entwickelte, wurde das Zentrum der gehobenen Klasse der Gegend. Im Jahre 1762 wurde das gesamte Louisiana an die spanische Krone gegeben, kam jedoch an die französische Regierung zurück, bevor es an die Vereinigten Staaten, als Teil des "Louisiana Kaufes", verkauft wurde.
Die Nachkommen der frühen französischen und spanischen Kolonisten werden immer noch als die Kreolen benannt, mit ihrer eigenen Küche und ihrem eigenen Lebensstil. Die Cajun Kultur stammt von den französischen Kolonialisten, genannt "Acadians", welche ursprünglich Neufundland und New Brunswick im Kanada besetzt haben. Als sie im 18. Jahrhundert von den Briten vertrieben wurden, flohen sie nach Süden und ließen sich in Kolonien, quer durch Louisiana nieder, hauptsächlich in der Kronkolonie von New Orleans. Gemeinsam bilden beide Kulturen die charakteristische Atmosphäre von New Orleans. Der Akzent ist exklusiv für die Gegend und klingt in keinem Maße wie ein typischer Akzent der Südstaaten. New Orleans selbst wird "N'awlins" ausgesprochen und Richtungsanweisungen werden nie mit Referenz auf Norden und Süden gegeben, sondern eher mit flussaufwärts und flussabwärts.
New Orleans ist auch stolz auf seine eigene einzigartige Musik. New Orleans Jazz klingt blechiger als der von Memphis und optimistischer als das, was Sie in New York oder Chicago hören werden. Sein Ursprung liegt in der ländlichen Cajun Musik, genannt „Zydeco“, eine lustige Tanzmusik, welche Geigen, Ziehharmonikas und Waschbretter benutzt.
Die Cajun Küche ist gewürzt und exotisch. Oft benannt als "country cooking", enthält sie meist eine Mehlschwitze aus Fett und Mehl, welche dem Gericht Körper und Farbe verleiht. Die Kreole Küche ist nicht so stark gewürzt wie die Cajun Küche, doch ist sie sehr würzig und berühmt für ihre Saucen. Die beiden Stile konvergieren in eine Küche, welche einzigartig für Louisiana ist.
Jazz und Karneval (Mardi Gras) machten New Orleans berühmt. Der Jazz wurde Ende des 19. Jahrhunderts geboren, eine Synthese aus europäischer und afrikanischer Musiktradition. Auch Rythm & Blues und Rock´n Roll haben in der Mississippi-Metropole Ursprünge. Noch heute bestimmt Musik das Leben in New Orleans, sei es in Kirchen, Schulen, Clubs oder auf den Straßen, überall wird gespielt und experimentiert.
Mittelpunkt des Geschehens ist das French Quarter mit Jazz-Lokalen, Kneipen und restaurierten Holzhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Das French Quarter, die Touristenattraktion, liegt direkt am Ufer des Mississippi. Der French Market hält alle Zutaten für die kreolische und Cajun-Küche bereit. Das Café du Monde am Moon Walk bietet rund um die Uhr Café au lait an und dazu die bekannten Beignets (Krapfen). Die Gebäude meist enge, zweistöckige Häuser aus Backstein nach spanischer Art und Schmiedeeisen. Es gibt Geschäfte, Kunst- und Antiquitätsläden und Souvenir Geschäfte zur Tageszeit geöffnet, doch in der Nacht lebt das Viertel mit Restaurants, Herren Clubs und Blues Bars auf.
Der Garden District ist etwa 8 km östlich des Französischen Viertels, und grenzt im Norden an St. Charles Avenue und im Süden an Magazine Street. Hier werden Sie liebliche historische Häuser finden, welche wie Puppenhäuser aussehen, mit großen Veranden, raffiniertem Schmuck und Schmiedeeisen-Geländern. Die lokale Geschichtsgesellschaft empfiehlt Besichtigungen dieses Bereiches um die Eleganz einer vergangenen Epoche zu zeigen. Besuchen Sie auch den Lafayette Friedhof.
Typisch für ein Touristenzentrum hat New Orleans eine weite Auswahl von Einkaufsbereichen. Die Boutiquen, Andenkensgeschäfte und Kunstgalerien des French Quarters haben zu jeder Tageszeit einen schönen Umsatz. Am River Walk findet man auch die nationalen Geschäftsketten. Nicht weit entfernt vom French Quarter, am Ende der St. Peter Street und am Fluss liegt die Brauerei Jackson Brewery. Sie beherbergt fünfzig Restaurants und Geschäfte, viele davon spezialisiert auf Kunst, Antiquitäten und Handarbeiten lokaler Handwerker. Die Magazine Street ist stolz auf die 10 Kilometer lange Straße mit Galerien, Boutiquen, Schmuckgeschäften und Antiquitätenhändlern.