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Das Land, in dem Kevin Costner "mit dem Wolf tanzte" |
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Das Gebiet wurde für die Siedler sehr schnell geöffnet, nachdem 1874 in den Black Hills Gold gefunden worden war. Beim Ansturm auf diesen ungeahnten Schatz wurden sämtliche Verträge missachtet und gebrochen. Die Stadt Deadwood entwickelte sich innerhalb von sechs Monaten aus der Wildnis zu einer Stadt mit 30.000 Einwohnern. Die Indianer sahen allerdings nicht tatenlos zu, wie ihr Land überrannt wurde. Die Schlacht bei Little Big Horn, bei welcher der US-Kavallerie unter Lt. Col. Custer eine vernichtende Niederlage zuteil wurde, steht beispielhaft für den Kampf der Sioux gegen die Vertreibung von ihrem Land. Leider konnte dieser Sieg die vielen Niederlagen,
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| die die Indianer wiederum erleiden mussten, nicht aufwiegen. Schließlich mussten die Black Hills - das heilige Paha Sapa der Sioux - aufgegeben werden. In der Folge zogen auch landhungrige Siedler in die fruchtbaren Ebenen östlich des Mississippi, besonders aus Skandinavien kamen viele Immigranten. Von 1878 bis 1887 wuchs die Bevölkerung von 80.000 auf 325.000 Einwohner an. Die Bedingungen für eine Teilung Dakotas in zwei Staaten waren nunmehr gegeben, und gemeinsam trat man am 2. November 1889 der Union bei. Geographisch wird South Dakota durch den Mississippi in zwei recht unterschiedliche Hälften geteilt, die noch dazu in zwei verschiedenen Zeitzonen liegen (Central Time Zone östlich des Flusses, 14 Uhr - Mountain Time Zone westl. des Flusses, 13 Uhr). Westlich des Mississippi herrscht die Prärie vor, die vor allem zur Freilandviehhaltung genutzt wird, im regenreicheren Osten finden sich große Farmen, die Mais und Weizen anbauen und Grassamen züchten. Der Fluss selbst ist mehrmals zu langen, schmalen Seen gestaut, die sowohl der Energiegewinnung als auch dem Tourismus dienen.
Wer „Der mit dem Wolf tanzt" gesehen hat, der hat sie zumindest auf der Leinwand schon erlebt: Meere von hüfthohem Gras, donnernde Büffelherden, die endlos scheinenden Felsketten der Badlands und die dichten Kiefernwälder der Black Hills. Die unverdorbene Weite dieses Landes ist es, zusammen mit den zahlreichen, auch historisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten South Dakotas, die Jahr für Jahr Millionen von Besuchern anziehen.
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Badlands National Park |
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Nahe des Interstate Highway 90 (über Exil Hwy 240) liegt dieses einmalige, 99.000 ha große Terrain von zerrissenem und zerklüftetem Fels, das die Indianer bereits schlechtes Land nannten. 37 Millionen von Jahren der Erosion durch Wind, Regen und Schnee machten aus dem Hochland ein natürliches Kunstwerk. Ehemals entstand hier aus einem Binnensee bei der ersten Auffaltung der Rockies ein Sumpfgebiet, das vielen heute unbekannten Tieren eine Heimat bot. Reichhaltige Fossilienfunde illustrieren dies. Heute leben in den Tälern Antilopen, Kojoten, Bisons und Präriehunde.
Der Highway 240 führt, vorbei an vielen Aussichtspunkten, in einem großen Bogen durch den Park und zum Cedar Pass Visitor Center bei Interior. Hier gibt es einen eigenen Ausstellungsraum für Kinder mit Gegenständen wie einem Büffelfell und einigen Fossilien zum Anfassen. Das White River Visitor Center bei Scenic, im Westteil des Parks, zeigt indianische Gegenstände und einen Videofilm zur Geschichte der Oglala Sioux. Östlich des Parks liegen die Badlands Petrified Gardens (über I 90, Exil 152), wo urzeitliche, einst vom Binnenmeer überschwemmte, versteinerte Bäume und seltene, fluoreszierende Mineralien zu sehen sind.
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Black Hills |
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Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten South Dakotas liegen im Bereich der Black Hills, im Südwesten des Bundesstaates, mit Rapid City, South Dakotas zweitgrößter Stadt, als Ausgangspunkt.
Der Black Hills National Forest beherbergt die dicht mit Ponderosa-Kiefern bewaldeten Hügel, die den Sioux heilig waren und die heute zum Campen und Jagen einladen. Hier liegt auch das Jewel Cave National Monument, ein unermessliches Höhlensystem, das seinen Namen vom Glitzern der seltenen und ungewöhnlichen Kalkspatkristalle an den Höhlenwänden erhielt. Nur etwa 130 km der geschätzten über l .600 km Höhlengänge sind bisher erschlossen. Im Süden der Black Hills liegt Hot Springs, wo bei Ausgrabungsarbeiten an einem prähistorischen Teich verschiedene Mammutskelette gefunden wurden. Im dazugehörigen 1.800 km 2 großen Visitor Center gibt es eine Reihe faszinierender Ausstellungen. Im von einer Quelle gespeisten Thermalbad Evans Plunge am River Drive kann man eine Verschnaufpause einlegen.
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Mount Rushmore National Monument |
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Vier der bedeutendsten Präsidenten der USA sind hier auf monumentale Weise verewigt worden: George Washington als Vater der Nation, Thomas Jefferson als geistiger Vater der amerikanischen Verfassung, Abraham Lincoln als Einiger der Nation und Befreier der Sklaven nach dem Bürgerkrieg und Theodore Roosevelt als Wahrer des öffentlichen Interesses. Der Bildhauer Gutson Borglum verbrachte die letzten vierzehn Jahre seines Lebens damit, sie aus dem Granit des Mount Rushmore herauszuschlagen: Von 1927 bis
1941 arbeitete er an den Büsten, die nicht ganz vollendet werden konnten. Aber auch so sind die Gesichter im wahrsten Sinne des Wortes kolossal: allein die ostwärts gerichteten Augen messen 6 m in der Breite.
Wer will, kann an einer Helicopter-Sightseeing-Tour teilnehmen, die dicht am Felsen vorbeiführt. Im nahe gelegenen Keystone sind Borglums Zeichnungen, Modelle und seine Werkzeuge zu bewundern, die er teils erst für diese Arbeit entwickelte.
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Rapid City |
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Rapid City, South Dakotas zweitgrößte Stadt am Ostrand der Black Hills, verfügt nicht nur über einen eigenen Flughafen und ein modernes Convention Center Hotel, sondern ist auch Ausgangspunkt für Reisende zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten South Dakotas.
Die Stadt selbst ist eine typisch amerikanische Stadt mit dem üblichen Einkaufszentrum am Stadtrand. Auf dem Campus der South Dakota School of Mines and Technology befindet sich das sehenswerte Museum of Geology, wo Fossilienfunde aus den Badlands und Mineralien aus den Black Hills, darunter auch Gold, ausgestellt sind. Ein Dinosaurierskelett und andere prähistorische Tierfunde runden die Sammlung ab. Von Interesse ist auch das Sioux Indian Museum an Minnelusa Pioneer Museum am West Boulevard, das sich der Siedlungsgeschichte im vorigen Jahrhundert, sowie Kunst und Handwerk der Sioux-Indianer widmet. Ein Museumsladen bietet manches als Andenken zum Kauf an. In der näheren Umgebung der Stadt lohnen sich Ausflüge zur Chapel in the Hills (Hwy 44 n. Westen), einem originalgetreuen Nachbau der 800 Jahre alten Stavkirke im norwegischen Borgund, und zum Bear Country USA (US 16 nach Süden), einem Safaripark, in dem Grisli- und Schwarzbären, Elche, Büffel und Pumas freien Auslauf haben.
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Weitere Infos über die
Rocky Mountain Staaten |
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