Idaho

Erkaltete Lavaströme & die Rockies

Idaho ist lebendiges Abenteuer

Idaho als einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten teilt sich einiges mit Alaska: denn auch hier gibt es immer noch einige Regionen, die aufgrund ihrer Abgeschiedenheit weitgehend unerforscht sind. Neben der Einsamkeit trägt Idaho aber in Anspielung auf die reichen Edelsteinfunde noch den Nickname: „Gem of the Mountain“. Im Tourismusbereich hat sich allerdings dieser passende Slogan “Idaho: Adventures in Living” etabliert. Und der bringt es auf den Punkt: Die von abgelegenen Gebirgszügen, dichten Wäldern, kristallklaren Seen und tiefen Schluchten gekennzeichnete vielfältige Landschaft, ist das Dorado für Outdoor-Fans. Hier kann man Mountainbiken, Wildwasser-Raften, Schifahren und natürlich Wandern ohne Ende.

Im Norden des Staates befinden sich so bekannte Ferienorte wie Coeur d’Alene, im Herzen ragen die majestätischen Swatooth-Mountains auf – und im Süden wird Landbau betrieben. Hier liegen jene Kartoffelfelder, die dem Staat den anderen Spitznamen „Famous Potatoes“ gaben. Dieser Slogan prangt immer noch auf den Kennzeichentafeln des Bundesstaates – ergänzt durch die Worte „Scenic Idaho“.

Idaho Informationen

Lage und Größe
Idaho liegt im Nordwesten der USA. Der Staat – mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 770 km – grenzt im Norden an British Columbia (Kanada), im Osten an Montana und Wyoming, im Westen an Oregon und Washington sowie im Süden an Nevada. Mit einer Fläche von 216.443 km² erreicht es den 14. Rang der Bundesstaaten der USA. Rund 47 % Idahos sind bewaldet. Die Landschaft des Bundesstaates ist überwiegend bergig mit weiten, unbewohnten Gebieten. Höchste Erhebung ist der 3.859 m hohe Borah Peak (auch Mount Borah genannt) im Custer County.

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Einwohner
Idaho gehört zu den dünn besiedelten Bundesstaaten. Mit nur 1,7 Mio. Einwohnern belegt es im Ranking der US-Bundesstaaten nur den 39. Platz. Fast 83% der Bewohner sind Weiße mit europäischen Vorfahren. Rund 22% sind Nachkommen deutschsprachiger Siedler. Rund 12 % der Bewohner sind Hispanics/Latinos. Aufgrund seiner isolierten Lage und seiner ländlichen, stark christlich geprägten Bevölkerung gilt Idaho als einer der konservativsten Bundesstaaten der USA. Hier haben die Republikaner noch bei keiner Präsidentenwahl verloren.

Anreise
Direkte Anreise aus Europa ist nicht möglich – aber regionale Flugverbindungen ins südliche Idaho – nach Boise – via Salt Lake City (Utah). Für den Norden bietet sich der Flughafen von Spokane (Washington) an.

Klima
Der überwiegende Teil Idahos ist durch die Rocky Mountains geprägt. Dort herrscht typisch alpines Klima mit heißen Sommern und kalten, häufig schneereichen Wintern. In tieferen Lagen können die Sommertemperaturen auch über 30 Grad steigen. In Gebirgsregionen sind die Sommer hingegen kurz. Der letzte Schnee schmilzt hier erst im Juni, ab September kann es wieder schneien.

Der westliche Teil Idahos ist wettermäßig vom rund 500 km entfernten Pazifik beeinflusst und daher niederschlagsreicher und milder als der windabgewandte Teil im Osten und Südosten. Im Osten und Südosten herrscht kontinentales Klima mit recht wenig Niederschlag, aber auch niedrigeren Temperaturen.

In der südlichen Region des Snake River Plain – und der Hauptstadt Boise – ist das Klima gemäßigter. Hier muss man mit weniger Extremen rechnen: Frühling und Herbst sind mild, die Winter moderat. Insbesondere in den Sommermonaten gibt es wenig Niederschläge.

Durchschnittstemperaturen in Boise, Idaho in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 3 7 13 17 22 27 33 32 26 18 9 3
Tiefstwerte -4 -2 1 4 8 12 16 16 11 5 0 -4
Durchschnittstemperaturen in Boise, Idaho in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun
Höchstwerte 3 7 13 17 22 27
Tiefstwerte -4 -2 1 4 8 12
Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 33 32 26 18 9 3
Tiefstwerte 16 16 11 5 0 -4

Sehenswürdigkeiten in Idaho

Coeur d’Alene mit dem Coeur d’Alene Lake
Der heutige Ferienort wurde in den 1870er-Jahren als Grenzposten gegründet. Der heutige „Vier-Sterne-Status“ bezieht sich in erster Linie auf die Ausstattung des luxuriösen Coeur d’Alene Resort. Das exklusive Resort am gleichnamigen See (der rund 48 km lang ist) ist nicht nur wegen seines gepflegten Golfplatzes, sondern auch wegen seiner schönen Landschaft weithin bekannt.

Auf der Seeostseite befindet sich Tubbs Hill Park. Dieses Naturreservat bietet unter anderem zahlreiche Wanderwege, dichte Kiefernwälder und wunderbare Aussichtspunkte. Mit etwas Glück kann man am See Fischadler oder sogar den US-Wappenvogel, den Weißkopfseeadler, beobachten. Beide Vogelarten sind hier heimisch. Im Winter kann man sie in oft in der Wolf Lodge Bay sehen, wenn sie auf Lachsfang gehen.

Zur Jahrhundertwende war Coeur d’Alene übrigens kommerzielles Zentrum der umliegenden Silberminen, die östlich des Sees in den Bergen lagen. Taucher interessieren sich für den See auch noch aus einem anderen Grund: Am Grund des Sees liegen einige Autowracks aus den frühen 1900-er Jahren. Sie stammen von Bewohnern der umliegenden Orte, die im Winter über das Eis des Sees fuhren, um sich einen großen Umweg außenherum zu ersparen. Manchmal brach das Eis unter den Fahrzeugen, die dann versanken. Zudem finden sich am Seegrund auch einige Dampfboote, die angezündet wurden, als die Fährleute um den See sie nicht mehr benötigten.

Mancherorts findet man noch kleine Siedlungen mit viktorianischen Gebäuden. Einige davon sind als Minenmuseen mit Führungen umfunktioniert worden. Die Sierra Silver MineTour führt in den 84 km östlich liegenden Ort Wallace. www.silverminetour.org. (420 5th St. Wallace – Mai bis Sept, tägl. ab 10:00 Uhr)

Hells Canyon National Recreation Area
Die mit 2.438 m tiefste Schlucht Nordamerikas wurde vom Snake River aus dem Granitgestein der Seven Devil Mountains herausgegraben. Der rund zwei Kilometer lange Canyon verläuft im Grenzbereich von Idaho, Washington und Oregon. Durch die großen Entfernungen von einem zum anderen Canyonrand – im Durchschnitt beträgt diese rund 15 km – bildet der Hells Canyon keinen so spektakulären Anblick wie der weniger tiefe Grand Canyon. Dafür ist er allerdings weit naturbelassener und weniger stark frequentiert. Im gesamten, rund 87.000 Hektar großen Wildnis-Areal sind motorbetriebene Fahrzeuge jeglicher Art verboten. Eine fast 160 km lange, unverbaute Wildwasser-Strecke zieht Kajakfahrer aus aller Welt an. Der Canyon liegt stromabwärts vom gleichnamigen Damm. Hells Canyon, PO Box 907, Baker City. www.fs.usda.gov/wallowa-whitman

Salmon
Das kleine Städtchen am Ufer des wilden Salmon River war einst ein wichtiger Handelsort. Salmon lag auf der Route der Pioniere Lewis und Clark, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach einem schiffbaren Weg von Illinois zum Pazifik suchten. Heute dient das 3.200-Einwohner-Städtchen Touristen als idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Region. Auch hier stehen alle möglichen Arten von Outdoor-Aktivitäten zur Verfügung. Von Kayak und Rafting über Schifahren, Reiten, Mountainbiken und im Winter Motorschlittenfahren, kann man alles unternehmen. Weitere Informationen: www.salmonidaho.com. Die kleine Stadt ist auch Geburtsort der Indianerführerin Sacajawea. Ihr ist ein Kulturzentrum auf der Hauptstraße von Salmon gewidmet. www.sacajaweacenter.org

Sawtooth National Recreation Area
Die landschaftlich schöne Region liegt nur rund 13 km nördlich von Ketchum. Die 310.000 Hektar große Region umfasst Flüsse, Bergwiesen und die atemberaubende Kulisse der zerklüfteten Sawtooth Range. Für Besucher, die von Sun Valley über den Hwy 75 kommen, ist der beste Ausgangspunkt zur Erkundung des Gebietes der 2.650 m hohe Galena Summit. Von hier aus hat man ein en tollen Blick auf den nördlich gelegenen Salmon River.

Zu den schönsten Spots der USA wurde vielfach der 1.890 m hoch gelegene Weiler Stanley (75 Einwohner) in den Sawtooth Mountains gezählt. Die unbefestigten Straßen sowie die Fassaden der Holzhäuser vermitteln Wildwest-Flair -und das, obwohl der mondäne Ferienort Sun Valley nur knapp eine Autostunde entfernt liegt. Eine weitere Natursensation bietet der Redfish Lake, der ca. 16 km von Stanley entfernt liegt. Die Sawtooth Recreation Area eignet sich hervorragend zum Wandern und Campieren. Es gibt rund 50 Campingplätze. Alle Informationen finden sich auf der Webpage: www.fs.usda.gov/sawtooth

Boise
Französische Trapper gaben im 19. Jahrhundert diesem Grenzposten seinen Namen. „Boise“ heißt „bewaldet“ – und heute noch wirkt die Kapitale – und zugleich auch größte Stadt Idahos – ein wenig verschlafen, aber entsprechend idyllisch. Rund 200.000 Einwohner hat Boise, dessen größtes Gebäude zweifellos das State Capitol ist, das 1920 nach 15 Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde. Eine Besonderheit des Gebäudes ist, dass es mit Geothermie beheizt wird und dass es aus Sandsteinblöcken errichtet wurde, die Häftlinge des Old Idaho Penitentiary gehauen haben. Das Gefängnis, das von 1872 bis 1973 in betrieb war, gilt übrigens heute als eine der Top-Sehenswürdigkeiten des Staates. Zu besichtigen sind neben den Einzelzellen für die „schweren Jungs“ auch die Cellblocks sowie die Galgen. Der Legende nach, soll es in den alten Gebäuden spuken. Auf „Geisterjagd“ geht man beim jährlichen Frightened Felons October bash. (2445 Old Penitentiary Road, Boise, www.history.idaho.gov/oldpen)

Boises historisches Zentrum liegt in den drei Straßen südlich des Kapitols, wo sich zahlreiche spätviktorianische Häuser befinden. Sehenswert ist das älteste, 1864 vollendete Cyrus Jacobs-Uberuaga House, das heute das Basque Museum And Cultural Center beherbergt. Das Museum führt Besucher in die Zeit der baskischen Schafhirten im Westen Amerikas zurück. Mehrmals im Jahr werden auch baskische Feste gefeiert. (611 W Grove St; Boise www.basquemuseum.eus). Weitere Kulturzentren gibt es im Julia Davis Park auf einer rund 16 Hektar großen Grünfläche am Boise River. Weitere Informationen bietet die Webpage von Boise www.boise.org

Wer ein Faible für Raubvögel hat, sollte dem Peregrine Fund World Center for Bilds of Prey einen Besuch abstatten. Die Organisation gilt als eine der erfolgreichsten bei der Nachzucht von Raubvögeln – ganz besonders dem Wanderfalken (Peregrine falcon), der in den USA in den 1970-er Jahren aufgrund von Pestiziden fast gänzlich ausgerottet war. Besucher können eine Vielzahl von Greifvögeln aus nächster Nähe beobachten. (5668 W Flying Hawk Ln (ca. 15 Min außerhalb des Stadtzentrums von Boise) www.peregrinefund.org/visit

Sun Valley
In den späten 1930-er Jahren gründete der Eigner der Union Pacific Railroad, Averell Harriman, den Ort, der weit über die Grenzen des Landes hinaus als einer der ersten Wintersportorte des Westens bekannt geworden ist. Die Sun Valley Lodge im Tiroler Stil wurde gemeinsam mit dem Schigebiet 1936 eröffnet. Zu den geladenen Gästen zählten damals Hollywood-Stars wie Gary Cooper, Errol Flynn, Clark Gable sowie die Schriftsteller-Legende Ernest Hemingway. Sie begründeten den Ruhm des Schiortes, der bis heute ungebrochen ist und immer noch die Reichen und Schönen nach Sun Valley bringt. Mittlerweile ist der Schizirkus auf den Pisten des 2.789m hohen Bald Mountain um ein Vielfaches gewachsen.

Ehe Sun Valley allerdings zum Wintersportort wurde, betrieb man Bergbau und Schafzucht. Verwaltungssitz war die nahegelegene Stadt Ketchum. Trotz seiner vielen Stars und dem Rummel ist Sun Valley vom Charakter her immer noch eine Wildwest-Stadt geblieben. Weitere Informationen: 1 Sun Valley Rd., Sun Valley, Idaho www.sunvalley.com

Three Island Crossing State Park
Zu einer der beeindruckendsten Natursehenswürdigkeiten am historischen Oregon Trail zählt der berühmte Three Island Crossing. Diese Furt ermöglicht eine sichere Überquerung des sonst so gefährlichen Snake River. Bis 1869 wurde sie von Siedlern und Zuwanderern genutzt, ehe in Gus Glenn – rund 3 km stromaufwärts – eine Fähre errichtet wurde. Obgleich die Furt eine sichere Überquerung ermöglichte, waren nicht alle Versuche erfolgreich. Vielmehr hing diese von der Jahreszeit und vom Wasserstand des Flusses ab. Heute ist rund um die Crossing ein Park mit Campingplatz sowie Picknickplätzen eingerichtet. Im Oregon Trail History and Education Center erfährt man alles über das Leben der Pioniere. Nahe I-84, Ausfahrt Glenns Ferry. 1083 S. Three Island Park Dr., Glenns Ferry, ID 83623. www.parksandrecreation.idaho.gov

Bruneau Dunes State Park
Südlich des Snake River am Fuße der Owyhee Mountains stößt man auf diese Top-Attraktion Idahos: die Bruneau Sand Dunes zählen mit Höhen von bis zu 152 m zu den größten Sanddünen Nordamerikas. Im Visitor Center erfährt man alles über die Quartz- und Feldspat-Dünen und auch, warum diese hier nicht abgetragen werden. Der Grund dafür liegt in den vorherrschenden Winden, die mit gleicher Intensität aus entgegengesetzten Richtungen wehen. Das verhilft den Dünen zu einer gewissen Stabilität. Im Besucherzentrum gibt es zudem eine Ausstellung über die hier lebenden Tiere – wie etwa die Sumpfeulen. Der Park bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume – vom Sumpfland über Grasland bis hin zur Wüste. Im Park kann man auch angeln und reiten. Auch das Campieren ist möglich. Hwy 78 (nahe State Hwy 51) – 27608 Sand Dunes Rd, Mountain Home, ID 83647. www.parksandrecreation.idaho.gov/bruneau-dunes

Twin Falls – Shoshone Falls
Die Wasserfälle, nach der die 45.000 Einwohner Stadt benannt wurden, haben durch Dämme und Bewässerungskanäle ihre Bedeutung weitgehend verloren. Zu den Highlights zählt aber immer noch ein anderer Wasserfall nahe des Ortes: die 65 m tiefen und 300 m breiten Shoshone Falls tragen auch den Namen „Niagarafälle des Westens“. Besonders spektakulär sind sie natürlich im Frühling nach der Schneeschmelze. Rund acht Kilometer nordöstlich der Stadt befindet sich der tiefe Snake River Gorge. Der waghalsige Motorrad-Stuntman Evel Knievel wollte diese Schlucht 1974 überspringen und überlebte den Versuch mit schwersten Verletzungen. Informationen www.twinfallschamber.com

Craters of the Moon National Monument
Auf einer Fläche von 2.893,5 km², auf einer Höhe von 1.750 m über dem Meeresspiegel erstreckt sich eine der ungewöhnlichsten Regionen des Bundesstaates: erkaltete Lavaströme formten eine außergewöhnlich bizarre Landschaft aus zerklüfteten und gerippelten Feldern, die übersät sind mit Vulkankegeln und Kratern. Vor 2.000 Jahren gab es den letzten Ausbruch. Erloschen ist der Vulkan nicht, wohl aber ruhend.

Das Gebiet um den Craters-of-the-Moon ist so entlegen, dass es erst Anfang des 20. Jahrhunderts besser erkundet wurde. Bis ins Jahr 2000 waren nur knapp ein Zehntel dieser Region als Schutzgebiet ausgewiesen. Nun steht auch das gesamte Vulkanfeld mit der angrenzenden Prärie unter Schutz. Die Felder wurden von Lavaströmen geformt, die bis vor 13.000 Jahren aus den Spalten der Erdkruste ausgetreten sind. Das gesamte Gebiet erweckt den Anschein, dass es kaum Lebewesen gibt. Doch trotz der unwirtlichen Erscheinung leben im Gebiet 50 verschiedene Säugetier- und 170 Vogelarten. Dazu kommen bunte Wildblumen, die jedes Jahr im Sommer hier blühen. Tatsächlich wurden in den 1960er-Jahre Astronauten der Weltraummission Apollo 14 auf ihre Arbeit vorbereitet und vor allem in Sachen Gesteinsformationen geschult, die Ähnlichkeiten mit jenen am Mond haben.

Das Visitors Center liefert wertvolle Informationen über die Geologie und Naturgeschichte. Im Park kann man im Sommer zelten, im Winter langlaufen.
Anfahrt über US-20. Craters of the Moon National Monument and Preserve, P.O. Box 29, Arco, ID 83213, www.nps.gov/crmo

Idaho Falls
Die 60.000 Einwohner-Stadt Idaho Falls ist landwirtschaftlich geprägt. Hier leben die meisten Mormonen des Bundesstaates. Das dominierendste Bauwerk der viertgrößten Stadt des Landes ist auch der Mormonentempel. Die Stadt verfügt über einen großen Grüngürtel, der zahlreiche Sportler anzieht und für eine reizvolle Szenerie sorgt. Zu den touristischen Highlights zählt das Museum of Idaho, das die Stadtgeschichte erzählt und zudem Wechselausstellungen zeigt. (200 N Eastern Ave, Idaho Falls www.museumofidaho.org. Weitere Informationen: www.visitidahofalls.com

City of Rocks National Reserve
Nur knapp 3 km von der Grenze zu Utah liegt dieses Gebiet mit seinen bizarren Granitformationen und einer wunderbaren Landschaft, die sich für alle Outdoor-Aktivitäten – allen voran dem Klettern – eignet. Weit weniger bekannt als andere Nationalparks und mit knapp 2,6 km² auch deutlich kleiner. Ist unter Naturfreunden ein Geheimtipp – aber mittlerweile als eines der top-10 Highlights von Idaho gelistet. Adresse: 3035 S Elba-Almo Rd, Almo, ID 83312, www.nps.gov/ciro

© Fotos Visit Idaho

Großer Himmel über hohem, weiten Land

Der nördlichste Rocky-Mountain-Staat wartet mit einer beeindruckenden Landschaftskulisse mit hohen Bergen, schneebedeckten Gipfeln, üppigen Tälern und scheinbar endlosen Hochebenen auf

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