Colorado

Amerikas gebirgigster Bundesstaat

Der Name Colorado stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die spanischen Entdecker bezeichneten so die auffallend farbigen Gesteinsformationen, die die Front Range der Rocky Mountains umgaben. Heute werden mit dem Begriff majestätische Gipfel und großartige Schigebiete assoziiert. Kein Wunder, denn Colorado ist der gebirgigste Staat der USA. Zahlreiche Gipfel erreichen Höhen von mehr als 4.000 Metern. Seit 1876 ist Colorado Bundesstat. In den vergangenen 100 Jahren entwickelte er sich vom spärlich besiedelten Bergbau- und Trapperland zum boomenden Rocky Mountains Staat.

Die Landschaft von Colorado ist ebenso vielfältig wie aufregend. Der Rocky Mountain National Park nordwestlich von Denver ist eines der größten Naturwunder der Welt. Die Trail Ridge Road windet sich über fast 80 Kilometer und ist eine der höchstgelegenen Straßen im Land. Sie führt vorbei an Wiesen und durch üppig bewachsene Bergtäler hinauf in die arktische Tundra der Kontinentalkluft. Die Stadt Estes Park bietet eine wunderbare Aussicht auf den 4.400 Meter hohen Longs Peak. Das Dorf Grand Lake ist ein bezauberndes, hundert Jahre altes Resort mit Hütten, Holzstegen und Bootsverleih.

Die Berge von Colorado sind weltbekannt für ihre Ski-Resorts, schick und herausfordernd zugleich. So wie Aspen und Vail sowie etwas weniger bekannte Namen wie Telluride und Steamboat Springs – aber sie sind heutzutage im Sommer mit all ihren Attraktionen und dem fantastischen Wetter genauso gut besucht wie im Winter. Colorado besitzt 25 Routen, die als landschaftlich reizvoll oder historisch gelten. Diese sogenannten Scenic & Historic Byways sind ein Anziehungspunkt für Gäste aus dem In- und Ausland. Als eine der größten Sensationen gilt die Straße zum Mt. Evans in 4.500 Meter Höhe. Der Höhenunterschied innerhalb von 44 Kilometern beträgt 2.300 Meter.

Doch sind es nicht nur die Nebenstraßen, die inspirieren. Die Interstate 70 ist als Hauptstraße eine der faszinierendsten Wegstrecken der Welt. Sie führt durch die Ebenen von Kansas im Osten und kommt nördlich an Denver vorbei. Rasch beginnt ein Anstieg ins Gebirge, eine majestätische, mehrspurige Autobahn durch eine erstaunliche Szenerie. Südlich von Denver ist die Welt völlig anders. Die Heimat von Colorado Springs, der zweitgrößten Stadt des Staates, ist ein Gebiet „Alpiner Wüste“ mit wenig Regen oder Schnee und gemäßigten, trockenem Klima. Es wird dominiert vom Pikes Peak (4.301 Meter), berühmt für seine Assoziierung zum Goldrausch (der Schlachtruf der Minenarbeiter war „Pikes Peak or bust“ / „Pikes Peak oder pleite“).

Im Osten gibt es Prärien, einige der am dünnsten besiedelten Gebiete Colorados, die in erster Linie landwirtschaftlich geprägt sind und oft noch einen authentischen Einblick in das ländliche Amerika von vor 30-40 Jahren geben. Westwärts liegt das Great Sand Dunes National Park and Preserve, wo sich goldene Dünen erheben wie in der Sahara, bis 250 Meter hoch und 80 Kilometer lang – dies aber direkt vor schneebedeckten Berggipfeln.

Im Black Canyon des Gunnison National Parks im Nordwesten befindet sich eine 80 Kilometer lange Erdspalte, die bis 1.000 Meter tief und oftmals nur weniger als 300 Meter breit ist. Dank des dunklen Gesteins besitzt diese Schlucht einen ganz anderen Charakter als die Canyons aus rotem Sandgestein für die der Südwesten sonst bekannt ist. Diese findet man dann weiter westlich in Grand Junction, dem Obstkorb Colorados sowie Heimat der Naturschönheit des Colorado National Monument. Die Canyons und monolithischen Felsen – einige tiefrot, andere weich und sandig, funkeln in der untergehenden Sonne und zeigen, dass National Monuments ihren „großen Brüdern“, den Nationalparks, oftmals kaum nachstehen, was natürliche Schönheit und spektakuläre Landschaften angeht.

Im Norden befindet sich Colorados einsamer aber vielleicht schönster Flecken. Das Dinosaur National Monument, das man sich mit Utah teilt, ist ein 480 Quadratkilometer große Fundgrube für paläontologische und archäologische Schätze in vergessenen Canyons und auf sonnenüberfluteten Plateaus. Neben der archäologischen Komponente begeistert das Canyonlabyrinth aber auch Spaziergänger und Wanderer und es ist ein Paradies für abenteuerlustige Reisende, die mal eine mehrtägige Raftingtour mit Zeltübernachtung in völlig entlegenen Schluchten erleben wollen.

Colorado Informationen

Lage und Größe
Colorado liegt im südwestlichen Teil der USA. Als Teil der Mountain States wird Colorado von der Gebirgskette der Rocky Mountains durchzogen, liegt auf einer mittleren Höhe von 2.073 Metern und ist der höchstgelegene Bundesstaat der USA. Der Staat erstreckt sich auf einer Fläche von 269.601 km², was in etwa der Fläche Neuseelands entspricht. Seine größten Städte sind Denver, Colorado Springs, Aurora und Lakewood. Die Hauptstadt ist Denver. Der höchste Punkt ist der Mount Elbert mit 4.402 m.

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Einwohnerzahl
In Colorado leben 5,4 Mio. Menschen. Die Hauptstadt Denver hat rund 650.000 Einwohner. Im Großraum Denvers, einer der am schnellsten wachsenden Regionen der USA, leben alleine fast 3 Mio. Menschen. Colorado Springs ist mit ca. 430.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt. Grand Junction ist mit nur rund 60.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stad im Westen Colorados.

Anreise
Lufthansa bietet tägliche Nonstop-Flüge von Frankfurt zum Denver International Airport. Zudem fliegt British Airways direkt von London-Heathrow noch Denver und Icelandair von Reykjavik aus. United, American, Delta, Air Canada und US Airways verfügen über Ein-Stopp-Verbindungen zu weiteren Städten in Colorado wie Colorado Springs, Cortez, Grand Junction, Gunnison, Montrose, Durango, Aspen, Steamboat, Eagle und Pueblo.

Taxis und Shared Vans verkehren regelmäßig vom Denver International Airport zum Stadtzentrum und wieder retour. Ferner bestehen Shuttleverbindungen zu vielen Skigebieten. Seit April 2016 ist der Denver International Airport zudem mit einer S-Bahn an die Union Station in Downtown Denver angebunden. Die Fahrt dauert rund 25 Minuten und hat 4 Stopps entlang des Weges.

Klima
Im Frühling ist es in Colorado oft windig mit sehr wechselhaftem Wetter, gelegentlichen Schneestürmen, starken Temperaturwechseln. Hin und wieder kann es regnen oder nasser Schnee fallen. Der Sommer bietet geringe Luftfeuchtigkeit, heiße Tage und angenehme Nächte. Kurze, aber starke Gewitter sind jederzeit möglich (vor allem nachmittags). In den Plains kann es zu Hagelunwettern kommen. Der Herbst ist angenehm und trocken mit milden Temperaturen und klarer Luft tagsüber. Die Winter sind trocken mit gelegentlichen Schneeverwehungen. Teilweise sehr kalte Temperaturen wechseln sich mit einigen überraschend warmen Tagen ab.

Beste Reisezeit
Für das Hochgebirge sind die Monate Juni bis September bestens geeignet. In den Wüstenregionen ist es auch in der Zeit davor oder später weiterhin heiß. Das Frühjahr, nach der Schneeschmelze, ist erbauend. Der Herbst in den Rockies kann kühle Nächte und den ersten Schnee bringen, aber der Himmel bleibt meist klar und die Wälder leuchten prächtig in ihren schönsten Farben. Colorado ist ein wundervolles Ganzjahresziel mit schönen Erlebnissen je nach Jahreszeit. Die Skisaison beginnt Ende November (manche Resorts öffnen auch früher) und dauert in der Regel bis Ende April. Die besten Bedingungen herrschen in der Regel ab etwa Mitte Januar, in den vergangenen Jahren gab es auch stets besonders zum Ende der Saison hin exzellente Bedingungen, so dass viele Gebiete ihre Saison noch um einige Wochenenden verlängerten.

Durchschnittstemperaturen in Denver in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 7 8 12 16 22 28 32 31 26 19 11 7
Tiefstwerte -8 -7 -3 1 6 11 15 14 9 3 -4 -8
Durchschnittstemperaturen in Denver in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun
Höchstwerte 7 8 12 16 22 28
Tiefstwerte -8 -7 -3 1 6 11
Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 32 31 26 19 11 7
Tiefstwerte 15 14 9 3 -4 -8
Durchschnittstemperaturen in Colorado Springs in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 6 7 11 16 21 26 29 28 23 17 11 6
Tiefstwerte -8 -7 -3 1 6 11 14 13 8 2 -4 -8
Durchschnittstemperaturen in Colorado Springs in °C
Monat Jan Feb Mar Apr Mai Jun
Höchstwerte 6 7 11 16 21 26
Tiefstwerte -8 -7 -3 1 6 11
Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Höchstwerte 29 28 23 17 11 6
Tiefstwerte 14 13 8 2 -4 -8

Interessante Städte

Colorado Springs
Einst ein bekannter Luftkurort für wohlhabende Typhuskranke im späten 19. Jahrhundert ist Colorado Springs heute die zweitgrößte Stadt Colorados, ohne aber den Charme eines kleinen Ortes verloren zu haben. Wer die große Eleganz früherer Zeiten nacherleben will, sollte sich das kunstvoll verzierte Broadmoor Hotel ansehen.

Nicht weit entfernt finden sich naturnahe Sehenswürdigkeiten wie der Cheyenne Canyon Park, der Cheyenne Mountain Zoo oder der beeindruckende Garden of the Gods. Man kann auch die Ausbildungsakademie der US Air Force, die von einer Andachtsstätte für Kadetten samt spitzem Kirchturm überragt wird, besuchen. Freien Eintritt hat man auch in den US Olympic Complex.

Besonders empfehlenswert ist das kleine Örtchen Manitou Springs mit seinen bunten Galerien und den kleinen Shops im viktorianischen Baustil. Hier startet auch die Pikes Peak Cog Railway, die höchste Zahnradbahn der Welt, die bis zum Gipfel des dramatischen Pikes Peak führt.

Pueblo
Pueblo war einst Colorados zweitgrößter Ort. Heute präsentiert es sich mit einem wundervollen Mix aus viktorianischen Stadtvierteln und dem Flair des amerikanischen Südwestens. Nachtleben mit einigen Barbesuchen, schöne Plätze am Arkansas River, vor allem am schön angelegten Pueblo Riverwalk, das interessante Pueblo Museum, der Wiederaufbau von Fort Pueblo und – etwas außerhalb – das Pueblo Wasserreservoir bestimmen das Gesamtbild in dieser Gegend.

Grand Junction
Grand Junction ist eine niedliche kleine Stadt mit hübscher, verkehrsberuhigter Hauptstraße, die für ihre „Art on the Corner“- einer Sammlung von Kunstskulpturen – bekannt ist. Die Stadt ist gleichzeitig ein guter Startpunkt für das Colorado National Monument. Im fruchtbaren Grand Valley gibt es übrigens 16 Weingüter, die alle Weinverkostungen anbieten. Das Museum of Western Colorado beleuchtet die ganze Bandbreite der Geschichte – von Dinosaurierfunden bis zu alten Obstplantagen und Farmen. Ein oftmals unentdecktes Highlight ist die Grand Mesa, einer der flächenmäßig größten Tafelberge der Welt, der sich östlich des Grand Valleys erstreckt und mit einer von 100 Seen und üppigen Wäldern übersäten Hügellandschaft lockt.

Boulder gilt als die aufstrebende Universitätsstadt, am Fuße der Rocky Mountains gelegen und umgeben von viel freier Natur. Im Zentrum befindet sich die Pearl Street Mall, wo man neben individuellen Läden auch Restaurants, Straßenkunst und anderes Entertainment findet. Festes Highlight der sehr umweltbewussten Gemeinde ist der samstägliche Bauernmarkt.

Fort Collins ist die zweite große Universitätsstadt Colorados und gleichzeitig die Brauereihauptstadt des Bundesstaates. Die kleine Innenstadt besticht – dank der großen studentischen Bevölkerung – durch ein quirliges und abwechslungsreiches Nachtleben. Highlight ist die „Fahrradbibliothek“, wo man kostenlose Fahrräder ausleihen kann. Outdoorfans kommen dank weitläufiger Naturschutzgebiete in der Umgebung voll auf ihre Kosten. Der Cache La Poudre River, der westlich der Stadt durch einen wunderschönen Canyon verläuft, ist zudem eines der besten Wildwasser Rafting-Gebiete.

Durango prägt den Geist der schönen Künste im Südwesten. Seine lange und ebenso ausladende Hauptstraße säumen Galerien und schöne Geschäfte im Stil alter viktorianischer Architektur. Durch Durango fließt der Animas, der mit seiner starken Strömung Wildwasserfahrten bis ganz in die Nähe der malerisch gelegenen Hotels und Pensionen ermöglicht. Neben dem nahe gelegenen Mesa Verde Nationalpark ist die berühmteste Attraktion der Stadt die Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad.

Pagosa Springs liegt rund eine Stunde westlich von Durango. Neben einer Vielzahl an Wandermöglichkeiten ist Pagosa Springs vor allem für seine heißen Quellen bekannt. Westlich der Stadt liegt das historisch interessante Chimney Rock National Monument, das eine spektakuläre Wanderung hoch zu alten Felsenruinen der Ureinwohner bietet.

Gunnison ist die Heimat des ältesten Rodeo Colorados: Die Cattlemen’s Days finden seit 1890 alljährlich in der kleinen Bauerngemeinde im Herzen Colorados statt. Doch der Geist des alten Westens ist auch sonst hier noch an vielen Ecken zu spüren. Einen Besuch wert ist auch der Gunnison Whitewater Park, der Wassersportfans aus der ganzen Welt anzieht.

Wenige Meilen nördlich von Gunnison liegt mit Crested Butte einer der vielleicht schönsten Orte des Staates. In allen Farben des Regenbogens bemalte, bunte Holzhäuschen säumen die Hauptstraße des früheren Bergarbeiterortes, der heute Ausgangspunkt für das nahe gelegene Skigebiet ist. Mount Crested Butte ist eines der angesagtesten Skigebiete unter den echten Cracks, profitiert aber von seiner abgeschiedenen Lage und ist dadurch die ganze Saison über sehr ruhig.

Auch Salida hat seine Wurzeln in den Zeiten des Goldrauschs. Heute ist das pittoreske Städtchen in den für seine aufstrebende und vielfältige Künstlerszene bekannt. Viele der alten viktorianischen Backsteingebäude der Innenstadt, die lange leer standen, wurden perfekt restauriert und sind jetzt Heimat unterschiedlichster Künstlerateliers und –galerien. Gemeinsam mit dem nahegelegenen Buena Vista zählt Salida zudem zu den besten Whitewater Rafting Destinationen.

Glenwood Springs ist Heimat des größten von heißen Quellen gespeisten Pools der Welt, den Glenwood Hot Springs. Hier haben schon mehrere US-Präsidenten und unzählige Promis ein Bad im warmen Wasser der heilsamen Mineralquellen genommen. Die Quellen waren schon den amerikanischen Ureinwohnern bekannt. Der wahrscheinlich berühmteste Bürger der Stadt war Westernheld Doc Holliday, der hier in Glenwood Springs starb und dessen Grab noch heute besucht werden kann. Neben Rafting auf dem Colorado River lockt heutige Besucher auch ein kompletter Themenpark auf dem Berg oberhalb der Stadt, der rund um ein faszinierendes Tropfsteinhöhlenlabyrinth entstanden ist.

Das Eisenbahnnetz
Die überragenden Zugstrecken Colorados reichen von Dampf betriebenen Bahnen in den Bergen bis zu hochmodernen Zügen, die den Staat durchqueren.

California Zephyr von Chicago nach San Francisco – die wohl landschaftlich reizvollste Strecke des Amtraknetzes befindet sich in Colorado. Zwischen Denver und Grand Junction passieren die Züge erst einen Tunnel nach dem anderen, bevor man durch unberührte Berglandschaften der Rockies fährt. Anschließend überquert man die kontinentale Wasserscheide und fährt durch den engen, rötlich gefärbten Glenwood Canyon vorbei bevor er im Westen das fruchtbare Grand Valley erreicht.

Die Strecke der Schmalspureisenbahn Durango & Silverston Narrow Gauge Railroad ist eine atemberaubende Trasse, die auf einer Länge von über 70 Kilometern durch die Canyons des San Juan National Forest weit über dem Animas River verläuft. Die Strecke existiert schon seit 120 Jahren und wurde ursprünglich errichtet, um die Silber- und Goldfunde aus den höher gelegenen Bergbauregionen zur Verarbeitung nach Durango zu bringen. Die Reise endet in Silverton, einem viktorianischen Minenarbeiterörtchen hoch in den Rockies. Die Fahrt in eine Richtung dauert etwa dreieinhalb Stunden. Es empfiehlt sich den Rückweg (oder den Hinweg) mit dem Bus zu fahren, was nur rund 1,5 Stunden in Anspruch nimmt. Die Strecke ist das ganze Jahr über geöffnet und auch Ausflüge im Winter sind spektakulär. Georgetown Loop – steil ansteigend vom schönen Georgetown nach Silver Plume – ist ein Bergbauzug aus dem Jahre 1884 mit offenen Passagierwagen. Damit die Höhe von fast 200 Metern in 2,3 Kilometern erreicht werden kann, wird eine Bahnstrecke mit über sieben Kilometern Länge und zahlreichen Stützpfeilern benötigt. Die Tour zur Lebanon Mine endet auf der Spitze und kann zwischen Mai und Oktober unternommen werden. Es ist die historische Eisenbahn, die am schnellsten von Denver aus erreichbar ist (rund eine Autostunde entfernt).

Cumbres & Toltec verläuft auf einer Strecke von 100 km von Antonito hinunter nach Chama in New Mexico – der längsten und engsten Zugtrassen der Nation. Sie ist seit 120 Jahren in Betrieb. Zwischen Mai und Oktober steht die Bahnstrecke zur Verfügung.

Rio Grande Scenic Railroad ist eine jahrhundertealte Eisenbahnverbindung, die über vier Kilometer lang ist und von Sangre de Cristos nach San Luis Valley mit einer Anbindung an Antonito zu Cumbres & Toltec verläuft. Sie ist ganzjährig geöffnet.

Die Royal George Route dauert zwei Stunden. Die Tour über fast 40 Kilometer belohnt mit einem traumhaften Blick aus einer Höhe von 300 Metern auf den lebhaften Arkansas River auf der einen Seite und Felsen auf der anderen. Die Bahnlinie, auf der seit 1880 Passagiere transportiert werden, windet sich auch über eine Hängebrücke. Die Zugstrecke ist ganzjährig geöffnet.

Pike’s Peak Cog Railway existiert seit dem späten 19. Jahrhundert. Dieser kleine Zug bahnt sich seinen Weg bis auf 4.300 Meter – höher als jeder andere Zug in den USA. Atemberaubende Aussichten. Der Zug verkehrt von April bis Januar.

Weitere Informationen finden Sie im deutschsprachigen Colorado Reiseplaner www.ColoradoGerman/resources und auf folgender Website: www.colorado.com/de

Am Sprungbrett zu den Rocky Mountains

Colorados Hauptstadt ist eine verführerische Komposition aus historischen Sehenswürdigkeiten und moderner Unterhaltung.