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„American Indian & Alaska Heritage Month“ und neue Events

Die USA begehen jedes Jahr im November den „American Indian & Alaska Heritage Month“. Im nächsten Jahr sind auch wieder viele Veranstaltungen geplant, um die Kultur zu ehren.

Im „American Indian & Alaska Heritage Month“ geht es darum, die Völker zu feiern, über ihr reiches Erbe aufzuklären und überholte Klischees abzubauen. Die indigenen Völker der Vereinigten Staaten von Amerika lieferten Inspiration für die demokratischen Prinzipien der USA, legten den Grundstein für viele der heutigen Millionenstädte und Auto- sowie Bahnverbindungen des Landes und brachten Zutaten, die heute nicht mehr wegzudenken sind, in die Küchen der Welt. Dennoch gelten sie als „Minderheit der Minderheiten“ in ihrer eigenen Heimat.

In den USA leben allein 574 staatlich anerkannte, souveräne indianische Stämme – alle mit einer ganz eigenen Geschichte, Kultur, Sprache und Bräuchen. Der Streamingdienst GoUSA TV liefert dazu eine „Native Voices“-Playlist, die kurze Dokumentationen rund um die Kultur der Amerikanischen Indianer sowie der Ureinwohner von Alaska und Hawaii beinhaltet. Kuratiert wurde die Sammlung von Sherry L. Rupert, Chief Executive Officer der „American Indian Alaska Native Tourism Association“ (AIANTA).

Neue Attraktionen und Touren in 2021

Pow-Wows und Rodeos zählen normalerweise zu den bekanntesten öffentlichen Veranstaltungen, wenn es um indigene Kultur und Bräuche geht. Jedes Wochenende finden – außerhalb der Pandemiezeit – in den USA mindestens 30 Pow-Wows statt. Der weltweit größte ist das „Gathering of the Nations“ jedes Jahr Ende April in Albuquerque, New Mexico. Im August finden Interessierte beim Santa Fe Indian Market, dem führenden Markt seiner Art, authentische Kunst sowie Handwerk.

In den USA locken zudem im kommenden Jahr diverse neue Touren und Attraktionen: Im Norden Kaliforniens ruft der Yurok-Stamm Kanutouren ins Leben, zudem will der Stamm 2021 das erste Mal seit fast einem Jahrhundert einen Condor auswildern. In South Dakota eröffnet die Pine Ridge Area Chamber of Commerce kommendes Jahr das „Oglala Lakota Living History Village“, ein Museumsdorf vor den Toren des Badlands National Park. Inmitten der Pandemie eröffnete die Cherokee Nation ihr neuestes Museum, das Saline Courthouse Museum, dessen Historie bis in die 1800er zurückgehen.

Mehr Infos: „American Indian and Alaska Native Tourism Association“ (AIANTA) unter www.aianta.org

Foto-Copyright: Andrew James / South Dakota